Wie kann der Landkreis Northeim fahrradfreundlicher werden?

straßenbegleitende Radwege ...

  • .... aber nur, wo sie unbedingt notwendig sind, wenn das Konfliktpotenzial / Verkehrsaufkommen hoch ist, besonders an den Bundesstraßen  

  • .... mit Qualität, (wie von der STVO vorgeschrieben  )

  • .... ohne Netzunterbrechungen

  • .... an Knoten im Blickfeld des KFZ-Verkehrs, innerorts Radfahrstreifen

Priorität sollten Lückenschlüsse an Bundesstraßen haben  -> Liste

Wegweisung ... -> Beispiele

  • ... einheitlich und zielorientiert nach Standard

  • ... Einbeziehung von Wirtschaftswegen in Forst und Flur

  • ... ortsverbindende Routen durch den Landkreis

  • ... auch als Alternative zu (notwendigen) straßenbegleitenden Radwegen

Temporeduzierung bei Mischverkehr

  • ...innerorts 30 km/h auf Nebenstraßen, 80km/h außerorts

  • ... um objektive Gefährdungen zu vermeiden

  • ... nimmt Radlern die Angst ....verbessert das Verkehrsklima

Öffnung von Einbahnstraßen und Fußgängerzonen

  • komplizierte Einbahnstraßenregelungen behindern Radverkehr, besonders in Stadtzentren

  • Radfahrer sollten in die Innenstädte geholt werden, nicht abgeschreckt

Verknüpfung mit ÖPNV durch Abstellanlagen

Umweltverbund verbessert stark die ÖPNV-Effizienz

Radverkehr muss geplant und organisiert werden

  • ... durch Verkehrsentwicklungspläne, die Radverkehr als System organisieren

  • ... durch Mobilitätsbeauftragte für nicht motorisierten Verkehr (Fußgänger, Radler, ÖPNV-Nutzer)

  • ... durch Bereitstellung von Haushaltsmitteln

  • ... durch Arbeitskreise mit Vertretern aus Kommunen, Verkehrsbehörde , SBA,  Verkehrsausschüssen, ADFC und anderen   

  • ... durch Beteiligung des ADFC als Träger öffentlicher Belange bei Planungen

  • ... Werbung für Radverkehr , z.B. Beteiligung am 22.September , Europäischer Tag der Mobilität, Aktion "Mit dem Fahrrad zur Arbeit", Radkultour

ADFC Northeim zur Fahrradkonferenz beim Landkreis am 2.11.07